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Rückblick Sommerfreizeit 2011

Rückblick auf die drei Durchgänge der Deutsch-Polnischen Sommerfreizeiten 2011 im Ökologischen Schullandheim Spohns Haus in Gersheim.

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„Mitten drin und nicht nur dabei“ waren Jugendliche aus Polen und Deutschland im ökologischen Bildungszentrum Spohns Haus bei ihren diesjährigen Sommercamps. Heiter und lebendig ging es zu während der  drei Sommerfreizeiten in den großen Ferien.  Aber auch ernstes Lernen stand auf dem Plan. Und über all dem, was in einer Jugendfreizeit angesagt ist, schwang die große Neugierde der jungen Leute mit. Über 150 polnische und deutsche Jugendliche erlebten gemeinsam mit Betreuern und Pädagogen in Gersheim die drei diesjährigen gemeinsamen Jugendfreizeiten. Wie beliebt dieser besondere „Urlaub“ mittlerweile bei den Teilnehmern ist, kann man daran ablesen, dass alle drei Phasen bereits im Juni dieses Jahres ausgebucht waren.
Bereits zum sechsten Mal führte Spohns Haus die bilaterale Ferienmaßnahme in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW), dem NABU Saar, dem Saarpfalz-Kreis und der Arbeiterwohlfahrt durch. In diesem Jahr konnte wiederum ein Teilnehmerrekord verzeichnet werden. „Mit insgesamt ca. 150 jungen Leuten ist unsere Freizeitmaßnehme zum größten ökologischen Jugend- Austauschprojekt zwischen Polen und Deutschland gewachsen“, freute sich Hans Bollinger, Leiter von Spohns Haus. „Über 3000 Übernachtungen werden wir am Ende der Gesamtmaßnahme verzeichnen können“, wies Bollinger auf die Größenordnung der Jugendfreizeit hin.

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Den Teilnehmern wurde eine ganze Menge an Aktivitäten geboten: Tagesausflüge nach Straßburg, Heidelberg und mit dem ICE nach Paris boten eine Menge Abwechslung für die erlebnishungrigen jungen Leute – „ohne Ausfall der Klimaanlage im ICE“, wie der polnische Ökopädagoge Jerzy Wegrzynowski augenzwinkernd anmerkte. Morgens lernten die jungen Polen Grundzüge der deutschen Sprache, während sich ihre neuen deutschen Freunde in die Geschichte und Kultur Polens vertieften. Nachmittags ging es auf zu gemeinsamen kleinen und großen Erlebnissen. Besonders gefordert war natürlich die hauseigene Küche. „Bei soviel Aktivitäten sind die Jugendlichen immer hungrig, da müssen wir die Finger rund gehen lassen“, sagte Küchenchefin Bianca Müller. „Aber es freut unser Team immer wieder, wenn wir nur leere Teller zurück bekommen.“ Bianca Müller verarbeitet nahezu ausschließlich Produkte aus der Biosphärenregion Bliesgau, was natürlich auch den einheimischen Produzenten zugute kommt.
Auch in Zukunft werden  nach den bisherigen positiven Erfahrungen die deutsch-polnischen Jugendfreizeiten fortgeführt werden. „Wir wollen hier in Gersheim unsere Kompetenz als Begegnungsstätte für europäische Jugendliche ausbauen und dabei natürlich in erster Linie das ökologische Bewusstsein der jungen Leute schärfen“, skizziert Hans Bollinger die Zukunftspläne des ökologischen Bildungszentrums.

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